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Proteste der Hausärzte
17:30 SAT.1 Regional berichtet: 15.09.2010
Der Rotstift wird im Augenblick überall angesetzt - auch bei den Ärzten. Bundesgesundheitsminister Rösler will unter anderem beim Honorar sparen, um die Kosten für die Krankenkassen zu senken. Bundesweit blieben deshalb am Mittwoch aus Protest Praxen dicht.
Bericht SAT1 Regional mit Dr. Joswig
Burn-Out Syndrom
Ausgebrannt sein, Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, somatische Beschwerden (Herz-, Kreislauf-, Magen-, Rückenbeschwerden, Angstzustände, Schlafstörungen, morgendliches Tief, Libidoabnahme), diese Beschwerden werden meistens ausgelöst durch äußere Ursachen, z.B. Streß, Mobbing am Arbeitsplatz, allgemeine Unzufriedenheit mit den beruflichen oder privaten Situationen über Jahre hinaus.
Wichtig ist, dieses Burn-Out-Syndrom früh zu erkennen, damit gezielt geholfen und therapiert werden kann und die Krankheit nicht chronisch wird und somit in einer Depression mündet.
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Gewichtsreduktion
In der heutigen Zeit leben wir unter den Zeichen des Überflusses, alle Nahrungsmittel sind reichlich vorhanden. Nicht nur die regionalen, sondern auch die überregionalen Nahrungsmittel werden denaturiert, d.h. von der Industrie entsprechend behandelt, enthalten Konservierungsstoffe, Zuckerzusätze, usw.
Der Mensch ist, ausgehend von dem Steinzeitmenschen, stoffwechselmäßig ausgerichtet für gute Zeiten mehr Fettpolster und damit Energiespeicher anzureichern, damit notfalls bei Hungersnot Energiereserven vorhanden sind. Da jedoch heutzutage in unserer westlichen Welt Hungersnöte nicht mehr auftreten, unsere Ernährung aber nach wie vor hochkalorisch angeboten wird, führt dies zu Gewichtszunahme, gekoppelt mit einer Vielzahl von chronischen Zivilisationskrankheiten (Metabolisches Syndrom, Hypertonie, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Gicht).
Es ist also besser und gesünder, diesem vorzeitig vorzubeugen und eine Ernährungsumstellung anzupacken. Am besten verbunden mit einer Zunahme von körperlicher Aktivität. Es ist nie zu spät - packen wir es an!
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Impfstatus
Oft wird vergessen, nach einer Grundimmunisierung z.B. in mindestens 10jährlichen Abständen die Impfung gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung aufzufrischen. Bitte schauen Sie einmal in Ihren Impfausweis und sprechen Sie uns an, wenn Auffrischimpfungen erforderlich sind. Wir helfen Ihnen gerne.
Selbst kleine Verletzungen können entscheidend sein! Die Krankheit Tetanus oder Wundstarrkrampf ist zwar sehr selten, aber häufig tödlich. Dem kann man durch entsprechenden Impfschutz vorbeugen.
| Weitere Informationen erhalten Sie hier im Bereich Impfungen und Reisemedizin |
Schweinegrippe
Impfungen gegen Schweinegrippe werden ab sofort nicht mehr durchgeführt, da sich gezeigt hat, dass die Schweinegrippe-Epidemie in der letzten Saison zum einen ausgeblieben ist und zum anderen die normale herkömmliche Grippeimpfung auch einen gewissen Schutz gegen die Schweinegrippe bietet.
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